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Theologen gegen "Wiener Blut"
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Wir entnehmen der “Standard”-Onlineausgabe vpm 25.8.2010 folgenden aktuellen Beitrag:
Erklärung katholischer Intellektueller zu Straches jüngster Plakataktion, in Reaktion auf Alexandra Föderl-Schmids Kommentar "Wer schweigt, stimmt zu" (Standard, 21. 8.), initiiert von Ernst Fürlinger
Für Wahlkampfzwecke das eigene "Blut" dem "Fremden" entgegenzusetzen, ist aus ethischer Sicht obszön und auf das Schärfste zu verurteilen. Als Katholiken bzw. Theologen wenden wir uns gegen eine Politik, die mit Anspielungen auf das Rassedenken auf Stimmenfang geht. Das Argument des "Blutes" diente schon einmal zu Ausgrenzung, Diskriminierung und Vernichtung. Der Wahn des modernen Rassismus und Antisemitismus, der die "völkische Blutsreinheit" gegen die Verunreinigung durch das fremde, "nichtarische Blut" setzte, führte letztlich zum Massenmord an Juden, Sinti und Roma durch die NS-Schergen.
Gerade aus der historischen Verantwortung Österreichs dafür ergibt sich heute die Pflicht, einem solchen Denken entschieden entgegenzutreten. Mit Blick auf Auschwitz hat die katholische Kirche auf dem Zweiten Vatikanischen Konzil jede Form des Rassismus feierlich verurteilt: "Wir können aber Gott, den Vater aller, nicht anrufen, wenn wir es ablehnen, uns gegenüber bestimmten Menschen, die doch nach dem Ebenbild Gottes geschaffen sind, brüderlich zu verhalten. (...) Die Kirche verwirft folglich jedwede Diskriminierung oder Misshandlung von Menschen, die um ihrer Rasse oder Farbe, ihres Standes oder ihrer Religion willen geschieht, als dem Geiste Christi fremd." (Nostra aetate Nr. 5).
Dr. Luitgard Derschmidt, Präsidentin der Katholischen Aktion Österreichs; Dr. Ernst Fürlinger, Donau-Universität Krems; Abt Christian Haidinger, Stift Altenburg; Ass.-Prof. Mag. Dr. Andrea Lehner-Hartmann, Uni Wien, Institut für Praktische Theologie; Univ.-Prof. Dr. Martin Jäggle, Uni Wien, Dekan der Katholisch-Theologischen Fakultät; Univ. -Prof. Dr. Wolfgang Palaver, Uni Innsbruck, Institut für Systematische Theologie; Univ.-Ass. MMag. Dr. Regina Polak, Uni Wien, Vorstand des Instituts für Praktische Theologie; Ao. Univ.-Prof. Dr. Gunter Prüller-Jagenteufel, Uni Wien, Institut für Moraltheologie; Ao. Univ. -Prof. Dr. Kurt Remele, Uni Graz, Vizepräsident von Pax Christi Österreich; Ao. Univ.-Prof. Mag. DDr. Johann Schelkshorn, Uni Wien, Institut f. Christliche Philosophie; Univ.-Prof. Dr. Heinrich Schmidinger, Rektor der Uni Salzburg; Univ.-Prof. Mag. Dr. Roman A. Siebenrock, Uni Innsbruck, Institut für Systematische Theologie; Univ. -Prof. Em. DDr. Paul Michael Zulehner, Uni Wien, Institut f. Praktische Theologie (DER STANDARD, Printausgabe, 26.8.2010)
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1. Monatswallfahrt in Ramsau...
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... zu ehren des Sl. Engelbert Kolland
ZILLERTAL (FN). Einladung zur 1. Monatswallfahrt zu Ehren des seligen Engelbert Kolland in Ramsau! Als ein bleibender geistlicher Akzent des Engelbertjubiläums begeht die Pfarre Zell am 4. September die 1. Monatswallfahrt zum seligen Engelbert.
Um 19 Uhr Heilige Messe in der Ramsauer Kirche - anschließend Aussetzung des Allerheiligsten und Nachtanbetung bis 6 Uhr.
Möge die monatliche Wallfahrt zum seligen Engelbert, seine Verehrung födern und vertiefen. Alle Gläubigen aus nah und fern sind zur Mitfeier des Gottesdienstes und zum Verweilen beim eucharistischen Herrn herzlich eingeladen.
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Caritas lädt zu Infoabend über AIDS
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TIROL. Mit einem Kulturabend unter dem Motto "Positiv leben - Frauen und AIDS" will die Caritas der Diözese Innsbruck dazu beitragen, das immer noch bestehende Tabu rund um die Immunschwächekrankheit etwas abzubauen. Am 16. September veranstaltet die Hilfsorganisation um 20.15 Uhr im Kulturhaus des ORF Tirol (Rennweg 14, 6020 Innsbruck) eine Lesung mit Eleonore
Bürcher und Isabella Krassnitzer, die Einblicke in die Lebensrealität betroffener Frauen geben soll. Für den musikalischen Rahmen sorgen Claudia Gabrielli (Cello) und Roswitha Heintze
(Klavier).
"AIDS grenzt aus, gleichgültig ob in Tirol oder in Burkina Faso", heißt es in der Ankündigung unter Bezugnahme auf das diesjährige Schwerpunktland der Caritas-Augustsammlung. Die Innsbrucker Caritas verweist auf den Fall einer gescheiterten Kindergartenanmeldung für ein gesundes Mädchen, deren Eltern kurz davor als HIV-positiv bekanntwurden.
Weltweit leben rund 15,7 Millionen Frauen mit dem HI-Virus; am stärksten betroffen ist laut Angaben der Caritas das südliche Afrika, aber auch in Osteuropa und Zentralasien sei die Entwicklung
"alarmierend". Weltweit infizieren sich täglich 7.400 Menschen mit HIV. Soziale und kulturelle Normen und Gewalt würden zur Neuinfektion besonders von Frauen und Mädchen beitragen.
Literarisch verarbeitete Erfahrungsberichte aus aller Welt sollen bei der Veranstaltung am 16. September "Einblicke in die persönlichen Gedanken und Sorgen von HIV-infizierten Mädchen und
Frauen" geben. Im Anschluss an die Lesung bieten die Aidshilfe Tirol und das Welthaus der Diözese Innsbruck bei Wein und Brot die Möglichkeit zum Austausch über Hilfsprojekte. Mitveranstalter sind -neben der Caritas Auslandshilfe - u.a. die Katholische Frauenbewegung, die Aidshilfe und der ORF.
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Für mehr Gerechtigkeit...
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... an die eigenen Grenzen gehen
Zuerst höre ich meist die Frage: „Wohin gehst du?“ Leicht zu beantworten: „Nach Kenia, ins Flüchtlingslager Kakuma.“ –
TIROL.„Und was machst du da?“ – „Naja, ich arbeite dort für den „Jesuiten Flüchtlingsdienst” im Bereich der psycho-sozialen Betreuung von psychisch kranken und behinderten Menschen…“ – „Aha!?“ Das reicht den meis ten. Manche aber wollen mehr wissen: „Und warum gehst du? Wofür das Ganze? Was bewegt dich, ins Unbekannte aufzubrechen?“ Diese Fragen sind ungleich schwerer zu beantworten. Ich überlege…
Mich bewegen Begriffe wie Gerechtigkeit, ungerechte Verteilung, Armut, Reichtum, Vertreibung, Elend, Solidarität, Heimatlosigkeit, Angst vor Fremden, Menschenwürde … Ich möchte mich ein Stück weit einlassen auf die Lebensrealität „Flüchtling“, denen unzählige Menschen weltweit „ausgeliefert“ sind. Ich möchte loslassen von stereotypen Gedankenbildern zu „Afrika“, möchte genauer, differenzierter hinschauen, wie das Leben in Kenia tatsächlich (auch noch) ist.
Ich möchte den Menschen vor Ort begegnen, da-sein, aus-halten. Ich möchte an meine Grenzen gehen, manche überwinden, mich selbst besser kennenlernen, indem ich mich fremden Kulturen aussetze. Ich möchte eigene festgefahrene Bilder und Vorstellungen in Frage stellen lassen und die „Hilfe“ für Bedürftige kritisch betrachten, möchte mich selbst hinterfragen, möchte meinen engen Horizont aufbrechen und weiten lassen.
Ich bin ein Reicher. Ich gehe auch deshalb, weil ich kürzlich entdeckt habe, dass ich tatsächlich ein „Reicher“ bin: reich an sozialen Kontakten, an Ausbildungen, an Gefördert-Werden, an Möglichkeiten, mein Leben sinnvoll zu gestalten, an Freiheit, an Sicherheit … In diesem Reichtum liegt für mich der Auftrag, ihn zu „vermehren“, wie Jesus sagt (Mt 25,14-30). Es geht um die Verantwortung, etwas daraus zu machen, etwas davon weiterzugeben, etwas Positives, Lebensförderliches zu bewirken. Diesen Reichtum kann ich (hoffentlich) einbringen und „einsetzen“, dass er wachsen kann.
Zuerst geliebt.
Schließlich fühle ich mich als Mensch und als Christ „zuerst geliebt“, immer schon und immer wieder angenommen, so wie ich bin, als Reicher, aber auch in meinem Arm-Sein. Dieses Gefühl, dieser Glaube des Getragen-Seins, auch in den Zweifeln, ob mein Gehen etwas bringen wird, ob es denn der richtige Weg ist, ob ich das alles schaffen kann … lässt mich aufbrechen: um einige meiner Ängste verwandeln zu lassen, um Grenzen zu überschreiten und daran zu wachsen, um mich einzulassen und da sein zu können, um mich im Rahmen meiner Möglichkeiten einzusetzen für Gerechtigkeit und menschenwürdiges Leben.
Und was mich noch bewegt? Es ist jene Stelle aus dem Lukas-Evangelium, in der es heißt: „Er hat mich gesandt, damit ich den Armen eine gute Nachricht bringe, damit ich den Gefangenen die Entlassung verkünde und den Blinden das Augenlicht, damit ich die Zerschlagenen in Freiheit setze und ein Gnadenjahr des Herrn ausrufe.“ (Lk 4,18-19)
Peter Hochrainer (FOTO), geboren 1976, ist Psychiatrischer Gesundheits-und Krankenpfleger und Religionspädagoge. Er ist die kommenden zwei Jahre im Rahmen des „Jesuiten Flüchtlingsdienstes” in einem Flüchtlingslager in Kenia tätig.
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Zollitsch warnt in Taizé vor...
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... überintellektueller Kirche’
Dagegen komme es vielmehr darauf an, jungen Menschen die Möglichkeit zu geben, den Glauben gemeinsam zu erfahren, sagte der Freiburger Erzbischof bei seinem Taizé-Besuch.
Taizé (kath.net/KAP) Die "besondere Strahlkraft" der Pilgerstätte Taizé betonte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, am Samstagabend in Taizé. Besonders junge Christen würden von Taize angezogen. Hier lernten sie, das Wort Gottes besser zu verstehen und danach zu leben. Die Brüder der Gemeinschaft bestärkten sie dabei und ermutigten sie, sich zu Hause in ihren Kirchengemeinden, Gruppen und Verbänden zu engagieren. Zugleich würdigte Zollitsch die Bedeutung Taizes als geistliches Zentrum. "Ich staune, was Taize in die Kirche einbringt", sagte er.
In diesem Zusammenhang warnte der Erzbischof davor, "eine überintellektuelle Kirche sein zu wollen". Die Kirche in Deutschland habe in dieser Hinsicht besondere Tendenzen. Dagegen komme es vielmehr darauf an, jungen Menschen die Möglichkeit zu geben, den Glauben gemeinsam zu erfahren. Jungen Menschen müsse außerdem neben Vertrauen auch das Gefühl geschenkt werden, man traue ihnen etwas zu, so Zollitsch.
Erst vor wenigen Tagen feierte die Gemeinschaft den 70. Jahrestag ihres Bestehens. Der gebürtige Schweizer Roger Schutz hatte Taize erstmals im August 1940 besucht. Vier Jahre später gründete er dort eine geistliche Gemeinschaft, die sich eine Aussöhnung zwischen den Konfessionen, europäische Verständigung und einen einfachen Lebenswandel zum Ziel setzte.
Vor fünf Jahren wurde er von einer vermutlich psychisch kranken Frau durch eine Messerattacke getötet. Das im Süden Burgunds gelegene Dorf gilt als Symbol der ökumenischen Bewegung. Der Bruderschaft gehören rund 100 Brüder aus mehr als 25 Ländern an, die aus verschiedenen evangelischen Kirchen und aus der katholischen Kirche stammen.
In diesem Sinne sprach sich Erzbischof Zollitsch auch für einen Ausbau des ökumenischen Dialogs aus. "Wir müssen mehr auf die Gemeinsamkeiten zwischen Katholiken und Protestanten achten und sollten uns weniger attackieren". Die Übereinstimmungen zwischen Katholiken und Protestanten bezeichnete Zollitsch als "sehr groß". Gerade deshalb müsse es möglich sein, sich gegenseitig zu bereichern. Zugleich gab der Erzbischof zu bedenken, dass es zur Ökumene auf Dauer keine Alternative gebe.
Von Freitag bis Sonntag hatte Zollitsch die geistliche Gemeinschaft im französischen Burgund besucht. Auf seinem Programm standen zwei Gottesdienste, Gespräche mit der Bruderschaft und jungen Pilgern aus Deutschland und der ganzen Welt.
Foto: (c) www.taize.fr
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Mutter Teresa: Kein Wunder für Heiligsprechung
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Ein „Geburtstagswunsch“ für Mutter Teresa geht nicht in Erfüllung: Dass die Ordensgründerin, die am 26. August 100 Jahre alt geworden wäre, bald den Titel einer Heiligen der katholischen Kirche erhält.
In Rekordzeit, nur sechs Jahre nach ihrem Tod, war sie 2003 von Johannes Paul II. zur Seligen erhoben worden. Das zweite Verfahren ist nötig, um eine offizielle liturgische Verehrung Mutter Teresas in allen Diözesen weltweit zu gestatten. Doch es stockt. "Das einzige, was fehlt, ist ein Wunder", sagt Schwester Elia vom Postulationsbüro in Rom.
3.000 Nachrichten über Gnadenerweise
Dabei glauben viele, dass der "Engel von Kalkutta" ihnen vom Himmel herab geholfen hat. Mehr als 3.000 Nachrichten über Gnadenerweise seien inzwischen eingegangen, sagt Schwester Elia, Österreicherin und Mitglied im Mutter-Teresa-Orden der "Missionarinnen der Nächstenliebe". Seit rund einem Jahrzehnt arbeitet sie im Team von Postulator Brian Kolodiejchuk, sozusagen dem Anwalt Mutter Teresas in Sachen Selig- und Heiligsprechung. Doch anders als im ersten Prozess war jetzt noch kein wirklich Erfolg versprechender Fall dabei: einer, der Aussicht hätte, die strenge Prüfung des ärztlichen und theologischen Komitees im Vatikan zu bestehen.
Theologisches Knockout
Möglicherweise könnte das Verfahren längst den entscheidenden Schritt weiter sein, wenn es nicht an banalen Dingen gescheitert wäre: Da wurden Heilungsdokumentationen unvollständig eingereicht; wichtige Angaben fehlten. Bei Fällen aus afrikanischen Ländern bestehen laut Schwester Elia oft Zweifel, ob wirklich alle diagnostischen und therapeutischen Mittel ausgeschöpft wurden. Schließlich gibt es noch ein theologisches Knockout: Unklarheit darüber, auf wessen Fürsprache eine wunderbare Genesung geschah. "Wenn jemand außer zu Mutter Teresa auch Johannes Paul II. um Hilfe angerufen hat, fällt das Ganze ins Wasser."
Prüfungen benötigen Zeit
Im Prinzip liegt der Prozess trotz allem gut in der Zeit: Pater Pio (1887-1968), der italienische Kapuziner mit den Wundmalen Jesu, brauchte für die Phase zwischen Selig- und Heiligsprechung zwar nur zwei Jahre; unterm Strich erfolgte die feierliche Kanonisation allerdings erst 33 Jahre nach seinem Tod. Auch die Seligsprechung von Johannes Paul II. dauert länger, als manchem lieb ist. War schon zu verschiedenen Terminen in diesem Jahr mit seiner Erhebung zur Ehre der Altäre gerechnet worden, so gilt inzwischen nicht einmal der April 2011 - sein sechster Todestag - als sicher.
Mutter Teresa und ihr Orden im Wandel
Die Missionarinnen der Nächstenliebe scheint die ausstehende Heiligsprechung nicht sonderlich zu belasten. Dabei befindet sich der Orden in einem delikaten Übergang: Die Ära der charismatischen Gründerin wird immer mehr Geschichte. Nach der Inderin Nirmala Joshi, noch zu Lebzeiten Mutter Teresas zur Generaloberin gewählt, leitet inzwischen Mary Prema Pierick, eine Deutsche, die Gemeinschaft von 5.200 Schwestern. Die Novizinnen, die jetzt nachkommen, haben Mutter Teresa in der Regel nicht mehr persönlich erlebt. Trotzdem wächst der Orden ungebrochen weiter, wenngleich nicht so stark wie in früheren Jahren.
"Wo ist mein Glaube?"
Unterdessen verändert sich das Image der kleinen Frau im weißen Sari, die unerschrocken Sterbende von den Straßen Kalkuttas auflas. In ihrem zehnten Todesjahr, 2007, erschienen private Briefe und Aufzeichnungen Mutter Teresas, die von starken Zweifeln sprachen. "Wo ist mein Glaube?", fragte sie. "Selbst tief drinnen in meinem Innersten ist nichts als Leere und Dunkelheit." Aus Sicht von Schwester Elia beeinträchtigen solche Äußerungen keineswegs die spirituelle Größe, im Gegenteil: Sie zeigten, dass der Glaube "nicht nur in Gefühlen, sondern im Willen" liege.
Festmesse zum Jubiläum
Zum Jubiläum der Gründerin feiert nun Kardinal Angelo Comastri in Rom eine Festmesse. Der 66-jährige Erzpriester von St. Peter war Mutter Teresa noch persönlich begegnet; er gilt als Fürsprecher des Ordens. Zugleich beginnen die Missionarinnen der Nächstenliebe in Rom und an zahlreichen anderen Orten der Welt eine "Gebetsnovene zur Vorbereitung auf das Fest der seligen Mutter Teresa" am 5. September. Manche werden auch um ein Wunder beten.
(Textquelle: ORF/Abtlg. Religion)
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