....“Produzenten geistiger Nahrung“
Bischof Manfred Scheuer und Caritasdirektor Georg Schärmer luden Journalisten und weitere Medienschaffende zu abendlichem Fest – Schärmer bat um Mithilfe bei der „Entängstigung der Menschen“
Innsbruck (pdi/fs) – Zu einem abendlichen Fest luden Bischof Manfred Scheuer und Caritasdirektor Georg Schärmer am vergangenen Dienstag, 1. Juli, Journalisten und weitere Personen, die im Medienwesen tätig sind, in das „Haus der Begegnung“ in Innsbruck.
Seinem Dank für die Bereitschaft, den Menschen immer wieder auch kirchliche Informationen und Stellungnahmen zu vermitteln, stellte Bischof Scheuer grundsätzliche Überlegungen voran. Er bezeichnete Medienschaffende wörtlich als „Produzenten geistiger Nahrung“. Mit dem, was sie produzieren, seien sie „Teil der geistigen Ernährung“, die die Seele des Menschen präge. Solche Nahrung könne „gesund oder krank, oberflächlich oder tiefsinnig, egoistisch oder solidarisch“ machen, sie könne aufbauend und zerstörerisch wirken. Scheuer plädierte dafür, immer wieder zu bedenken, was die Seele des Menschen als „gute Nahrung“ braucht. Als Beispiele nannte er Ruhe, Schönheit und Freundschaft.
Caritasdirektor Schärmer bedankte sich bei den Journalisten, dass sie immer wieder „positive Gerüchte“ verbreiten. Er erinnerte an das nunmehr schon mehr als 100 Jahre zurück reichende Ringen der Caritas um ein gutes und solidarisches Miteinander der Menschen in Tirol. An die Medienschaffenden richtete er die Bitte, mit zu helfen an einer „Entängstigung der Menschen“. Dies scheine ihm gegenwärtig besonders wichtig, denn Angst lähme. Es gelte, die Menschen Wertschätzung spüren zu lassen. Franz STOCKER
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