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VP-Hörl fordert Vereinfachung...

... der Behördenwege und Beschleunigung bei Verfahren



Österreich und Tirol müssen noch unternehmensfreundlicher werden, fordert NR Franz Hörl

BEZIRK (FN, Vp-Aussendung). Die weltweite Wirtschaftskrise betrifft auch heimische Unternehmen, weiß Hörl. Außerdem gibt es große Konkurrenz innerhalb Österreichs und vor allem im Osten Europas, wenn es darum geht Unternehmen abzuwerben. “Wenn man nur die nackten Zahlen betrachtet, dann wäre es für viele um ein Vielfaches lukrativer im ehemaligen Ostblock oder in China produzieren zu lassen und Firmenstandorte dorthin zu verlegen”, so Hörl.

Trotz vieler Hürden und langwieriger sowie langjähriger Verfahren, wenn es um Betriebs-Neugründungen oder Erweiterungen geht, gibt es aber gottlob viele heimische Unternehmer wie jüngst die Fa. Empl im Zillertal, die bei uns investieren.

“Wir müssen unsere Unternehmen noch mehr unterstützen”, so Hörl. “Denn ohne sie gäbe es keine Arbeitsplätze und kein Wirtschaftswachstum.” Im Zuge der Erweiterung der Fa. Empl in Uderns – unter anderem entsteht eine Technologieschmiede und eine Teststrecke (Investitionsvoumen von 6 Millionen Euro!!) - wurden Stimmen laut, dass Behördenverfahren zu lange dauern. “Es kann nicht sein, dass Unternehmen bereit sind Geld in die Hand zu nehmen und dann jahrelang darauf warten, bis sie expandieren können.” Hörl spricht sich für eine Vereinfachung und eine Beschleunigung der Verfahren aus sowie für eine Entbürokratisierung.

“Ich werde mich dafür einsetzen, dass es von Bundesseite Unternehmern nicht noch schwerer gemacht wird, und ich appelliere an die Landesregierung hier ebenfalls gleichzuziehen”, so der Nationalratsabgeordnete.