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Nach 440 Jahren wieder Tiergarten und Zoo
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Neue Attraktion am Buchbergl Jenbach-Wiesing statt Steinbruch
TIERGARTEN (ddi, Reuter). Die beiden Gemeindespezeln von Wiesing und Jenbach, der Achberger Loisl und der Olub Wolfi, waren sich schon seit langem einig: Mit dem Tiergarten muss eine gemeinsame Lösung gefunden werden. Als nun in einem FN-Video DJ Sjösten den “Eanpecklern” als Aufrüstung für 2012 zum Zurückgreifen auf die Resoursen riet,knallten die Weinkorken am Stangelegger-Hof. Ja - jetzt nach genau 440 Jahren der Tiergartenerrichtung durch Erzherzog Ferdinand dem II. wird aus dem Gelände (oder was von der Steinfirma Hubert noch übrig bleibt) ein Groß-Gehege aber vor allem ein Zoo mit Tierheim.
An 83 Tierarten ist gedacht und die Sanierung von Teilen der Tiergartenmauer war bereits jetzt ein geheimes Mosaik des Konzeptes. Auch Exotisches soll dorthin kommen. Achberger: “Wir haben schon genug Affen bestellt.” Und Olub: “Für so manche Wildsau und Hirschen werden wir noch in die Tasche greifen!” Zur Besichtigung ihrer Lieblinge erhofft man sich überregionalen Besucherstrom aus der Bezirksmetropole wir aus dem Ziller- und Achental. Wenn sie Futter mitbringen, werden 10% des Eintrittspreises refundiert. “Eine clevere Idee”, verlautet aus dem Landhaus, wo man schon mit Ähnlichem für den Alpenzoo liebäugelt. Und NR Franz Mörl mörrisch: “Sowas fällt sonst nur uns Zillertaler ein!”
Schon 2010 untersuchte ein interdisziplinäres Planungsteam Stärken und Schwächen des Zoos.”Einmalige Lage, Ortsidentifikationen, nichts Vergleichbares rundum und starke Konkorrenz zum aufbauenden Schwaz”, waren sich Zoofachleute, Architekten und Freizeitforscher in enger Kooperation ums Konzept gleich einig. Terigartenbesitzer Diözese gab ebenfalls das OK. Die herkömmliche Tierpräsentation in Gehegen wird weitgehend aufgegeben. Die Distanzen zwischen Mensch und Tier werden auf ein Mindestmaß, da jeder Besucher einen Beschützer (bei Familien zwei!) zugeteilt bekommt. Was die starke Zoo-Belegschaft von 470 Mitarbeitern erklärt, die vom ASM stark geförert wird.
Betreiber sind die Tiergarten-Gemeinden Wiesing (mit dem größten Grundanteil) und Jenbach, wo derzeit um die Postenverteilungen und Aufsichtsräte wie Gesellschaftsform wüste Auseinandersetzungen toben.
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Nicht nur der Liebling von Loisl und Wolfi - der Berggorilla namens “Euro”...
Foto: Intner-Press
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Streit um Zoo-Direktoren eskaliert
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Im Rennen GR Argreiter (FP) und Ex-Kulturboß Argnagl (SP)
JENBACH (ddi, Agenturen). Es geht in den dieser Tage begonnenen Sitzungen rund um die neuen Superposten wie Aufsichtsratsitze rund um den neuen Tiergarten-Zoo Jenbach-Wiesing! Das Thema wird auch in den Gemeinderatssitzungen beider Orte der Sache “Neubau Mittelschule” vorgezogen. “Das hat noch ein bischen Zeit, weil ohnehin 30 Prozent des Freilandunterrichts künftg im Tiergaten und im neuen Ärzte-Area bei mir passieren”, weiß Wiesings Gemeinde-Lois, der Chef. EX-SP-GR Nikolaus Argnagl urgiert auf Zusagen verweisend den lukrativen Direktorjob am neuen Tiergarten. Es stimmt dass er schon seit Jahren mit der Tiergartenmauer-Renovierung befasst war, weil diese zu seinem Konzept des Zoos gehört. Allderdings müsste er im Gegenzug zur Direktorberufung sein Aufsichtsratmandat bei der Zillertalbahn zurücklegen.
Mit dem Zurücklegen des Aufsichtsratsmandats bei der Achenseebahn hat FP-GR-Argreiter weniger Probleme. “Ich halte sowieso nichts von örtlichen Schmalspuren”, bekennt der visionäre Blaue. Er hat aber starke Tiergartenchancen, sogar nach Aussagen von Bgm. Olub, der dazu meint: “Argreiter gehört unbedingt in den Zoo, er brilliert wie kein anderer durch das Anforderungsprofil.” Als Zoo-Direktor und Tierheimleiter sehen ihn schon aus politischen Gründen die Jenbacher Schwarzen und Integrationsgrünen lieber als auf dem Gemeindeparkett. Aber Argreiter schenkt dazu klaren Wein ein: “Agiere im Gemeinderat weiterhin wie im Zoo!”
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Es bleibt spannend um den Direktorjob zwischen Argretier und Arnagl...
Foto: Intner-Presse
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Neuer Regimentskommandant im Tal
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ZELL (Reg.Kdo, ddi,BB). Jetzt hat der Zillertaler NR Francesco Öhrl seinen Karriere-Zenit erreicht: Er wird hoch zu Roß ab Georgi das stolze Zillertaler Schützenregiment mit seinen Talschaftskommpanien und zwei Bataillonen befehligen. Über seinem Schlafgemach hat er bereits das Täfelchen “Habt Acht!” anbringen lassen. “Die Würfel zum neuen Reg.Kdt sind kürzlich im dekantlichen Jagdhaus mit hohen Herrschaften gefallen”, weiß ein Getränkezulieferer aus Zellbergeben zu erzählen. Da der Neue künftig hoch zu Ross daherreiten wird, hat der Gerloser NR schon etliche Reitstunden hinter sich. Zwangsläufig muss sich aber erst eine Hornhaut bei seinem Allterwertesten bilden. Auch wenn der umsichtige Vielposten-NR dadurch etwas weitspurig daherlatscht, hält er durch. Das Ganze ist ja nicht ungefährlich. Ohne Leib-Gummihose raten Urologen von unkontrollierten Reitereien nach neuesten Studien sogar ab.
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